als Motorradfahrer


Motorradfahren ist für mich weit mehr als nur ein Hobby.
Es ist eine Leidenschaft, eine Lebenseinstellung – es ist das was ich machen will.

Wann immer es geht, dann bin ich auf dem Motorrad unterwegs.
Dabei gibt es nichts schöneres für mich, als unbekannte Regionen und neue Strecken zu entdecken.
Sehr gerne auch in fernen Länder.

Meine Motorradbiografie hat einen relativ ruhgen und ’normalen‘ Verlauf.

Ich fuhr nie Rennen, weder auf einem Ring noch im Gelände.
Pocket-Bikes haben mich ebenfalls nie interessiert.

In jungen Jahren galt mein Interesse noch den sportlichen Motorrädern, bei welchem man unweigerlich die Körperhaltung wie ein Croissant einnahm und das Gewicht des Oberkörpers auf den Handgelenken ruhte.

Am liebsten waren mir Motorräder mit einem Liter Hubraum – oder mehr.
Okay, die mit 1’200 cm³ habe ich heute noch und gebe ich auch nicht mehr her.

Kurz vor der Midlife-Crisis durfte es auch gerne ein luftgekühlter Zweizylinder mit gestreckter Erscheinung und in Eisen-Bauweise sein.
Hm, vielleicht war es auch eine frühe Midlife-Crisis. 😀

Ich merkte schnell, dass es nichts lange Touren war zumindest nicht bei meinen Bedürfnissen.
Trotzdem – mächtig Spass haben sie gemacht.

Irgendwann musste ich einsehen, dass auf weiten Reisen die leichten Motorräder, auf denen man aufrecht sitzt, einen nicht zu unterschätzenden Vorteil haben.

Vor ein paar Jahre habe ich entdeckt, wie viel Spass es macht, mit einer verhältnismässig leichten Enduro, Schotter und über Stock und Stein, neue Wege zu entdecken.

So kann ich für mich alleine über einsame Berge fahren.
Das ist schon noch mal ein anderes Gefühl von Freiheit. 🙂

So bin ich heute hauptsächlich mit einer 900 cm³-Zweizylinder, die knapp 200 Kilo wiegt und einer 650 cm³-Einzylinder, die um 170 Kilo wiegt, unterwegs.

Zur Zeit suche ich allerdings nach einer Einzylinder-Enduro, die maximal 150 Kilo wiegt – denn es gibt noch enige ferne Länder zu entdecken. 😉